Spielberichte

FV Löchgau - SGSE  1:0
Auf dem breiten Kunstrasen in Löchgau merkte man sofort, dass ein ehemaliger Verbandsligist gegen einen Aufsteiger aus der Bezirksliga spielte. Die Heimelf agierte druckvoll mit flexiblen Laufwegen und einem aggressiven Gegenpressing. In der Anfangsphase hatte die SG Glück, dass nur einer der Fehler im Aufbauspiel zu einem Gegentor führte.
Erst nach einer halben Stunde setzte Friedmar Sütterlin die erste Duftmarke, doch der Keeper brachte seinen Schuss noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Auch im zweiten Durchgang fühlte es sich eher so an, als wenn die SGSE sich zum Lauftreff in Löchgau verabredet hatte. Hinterherlaufen und irgendwie verteidigen war die Hauptaufgabe. So blieb das Spiel trotz einiger gefährlicher Situationen der Heimelf bis zum Ende offen. Und plötzlich kam der Moment der SG, als einem Verteidiger der Ball durchrutschte und Robin Winkler alleine auf den Keeper zulief, aber statt der freien langen, die zugestellte kurze Ecke wählte. In einer emotionalen Schlussphase brachte Löchgau den verdienten Sieg aber trotzdem über die Zeit.

SGSE - TSV Pfedelbach    0:1 (0:0)

Es war mal wieder eins der Spiele, das besonders weh tut. Das Schlimme daran ist fast, dass die SG den Umgang damit gewohnt ist. Pfedelbach kam etwas besser in die Partie und hatte mit einem Lattenschuss die erste Aktion. Doch mit der Zeit kam die SG immer besser rein, hatte mehr Ballbesitz und kam auch zu Chancen. So köpfte ein Pfedelbacher Christian Baiers Schussversuch von der Linie und ein Schuss von Yannick Lotfi wurde pariert. Es gab weitere gute Ansätze, aber die Gäste verteidigten auch einfach massiv und bissig, so dass es nicht so einfach war Torchancen zu kreieren. Auch im zweiten Durchgangs waren die Teams weit weg von einem Offensivfeuerwerk. Beide Team hatten die Angriffsreihen gut im Griff und es passierte eigentlich nichts. Bissige Zweikämpfe im Mittelfeld waren hauptsächlich an der Tagesordnung. Erst in der Nachspielzeit hatte Pfedelbach den einen kleinen Moment, der ein klassisches Unentschiedenspiel in einen Auswärtssieg umwandelte. Die Flanke wurde nicht zu gemacht, in der Mitte gewann Rehklau das Kopfballduell und damit war die bittere Pleite perfekt.

TSV Schornbach - SGSE 0:1
Entgegen der einlullenden Kuschelmusik beim Aufwärmen starteten die Gastgeber enorm willig in die Partie. Der SG merkte man an, dass sie sich auf dem sehr kleinen Rasenplatz adaptierten musste. So war Schornbach offensiv aktiver und gefährlicher, doch irgendwie verteidigte die SGSE ihren Kasten. Erst nach der dreißigsten Minute gestaltete die SGSE das Spiel ausgeglichener und fand etwas mehr Zugriff auf Ball un Gegner. Als nach der Pause Christian Baier dann sogar die Führung erzielte, nahm das Spiel richtig Fahrt und Emotionen auf. Christian Baier scheiterte anschließend zwei Mal nach einem Konter am Keeper und Markus Herkerts Nachschuss wurde von der Linie gekratzt. Doch das Drama nahm noch seinen Lauf. Die Gastgeber packten in den letzten Minuten die Brechstange aus und auf dem engen Feld kämpfte die SGSE unermüdlich gegen die drückenden Schornbacher. Doch auch das Quäntchen Glück bei einem Lattentreffer und einem verschossenen Elfmeter in der Nachspielzeit war an diesem Spieltag mal endlich da. Dazu hatte Torhüter Stefan Grötsch noch großen Anteil am ersten Auswärtssieg. Mit mehreren top Paraden war er immer da, wenn er Verteidigungsverbund irgendwie überwunden wurde.
Kader: S. Grötsch - C. Nöthe, T. Baier, M. Zeller, O. Romenski - L. Endreß, J. Max, M. Herkert, F. Sütterlin (66. F. Stürzl), Y. Lotfi (77. M. Müller) - C. Baier (90. K. Scherba)
Tor: 0:1 Christian Baier (61.)

SGSE - SpVgg Satteldorf    1:3 (1:1)

Mal wieder war der Mithaltefaktor sehr hoch - zugegeben die engen schmierigen Platzverhältnisse kamen einem Außenseiter entgegen - aber am Ende sind doch kleine individuelle Fehler das entscheidende Kriterium, weshalb ein überraschender Punktgewinn ausblieb.

Die SGSE bot dem Tabellenführer durchaus Paroli und ging durch einen Kopfballtreffer von Chris Nöthe in Führung. Diese wurde aber etwas zu leichtfertig hergeschenkt und Toptorjäger Eberlein glich nach einem Ballverlust und Strafraum-Ping-Pong aus. Auch im zweiten Durchgang hielt die SGSE gut mit, doch eine Viertelstunde vor Schluss ballerte sich Satteldorf mit einem Traumtor in Front. Allerdings hätte man 25m vor der Tor durchaus auch mal Balldruck geben können. Der Genickbruch war dann ein durchaus diskutabler Strafstoß (den es auf der anderen Seite für die SGSE nicht gab) zum 1:3. Letztlich wieder gut verkauft, aber wieder ohne Punkte.

Spfr. Schwäbisch Hall - SGSE    2:0 (0:0)

Mit den Sportfreunden wartete der letzte, der höherklassigen Traditionsklubs in der Pflichtspielsammlung der SGSE. Was vor zehn, fünfzehn Jahren noch keiner für möglich gehalten hatte ist nun Realität. Es war auch ein Spiel zweier wirtschaftlicher Dimensionen, die sich in ein und der selben Liga messen durften. Die SGSE begann zwischen den Tribünen des Optima-Sportparks nervös und musste die ein oder andere brenzlige Situation überstehen. Erst nach fast einer halben Stunde, als Robin Winkler nach einem Konter ein Abseitstor erzielte, erkannte man, dass Offensive auch durchaus erlaubt ist. Ein knapp am Pfosten vorbeigezogener Freistoß von Lukas Endreß war noch ein weiteres Highlight gegen eine überlegene Heimelf. Auch nach der Pause verschleppte die SGSE das Tempo gut und hielt dagegen. Doch eine in Überzahl nicht unterbundene Flanke und ein entwischter Gegenspieler im Zentrum besiegelten den Rückstand. Die SG versucht im Anschluss zwar sich zu wehren und auch mal vorne vorstellig zu werden, aber es reichte nicht die Situationen gut und sicher auszuspielen. So war ein Flatterschuss und ein weiterer Freistoß am Ende das gefährlichste was in Richtung Kasten flog. Die Haller verspielten dagegen etwas leichtfertig gute Kontermöglichkeiten, machten aber kurz vor Abpfiff den verdienten Sieg nach einer unterlaufenen Flanke per Kopf perfekt.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Seiß (65. F. Sütterlin), T. Baier, C. Nöthe - M. Herkert (85. M. Müller), J. Max - L. Endreß, M. Zeller (70. F. Kollmar) - Y. Lotfi (65. J. Nöthe) - C. Baier, R. Winkler 

SGSE - SV Germania Bietigheim   3:0 (1:0)

Wie ein kleiner junge im Matsch rumschmeißen, das musste Grundeinstellung sein, um sich an diesem Spiel zu erfreuen. Dementsprechend engagiert ging die SG in die Partie. Christian Baier mit einem satten Pfund und Chris Nöthe glockenfrei per Kopf beim darauffolgenden Eckball hätten bereits früh die Führung erzielen können. Diese fiel dann nach einer Triplechance. Zwei Mal scheiterte Christian Baier im 1 gegen 1 am Torwart, eher er den letzten Rebound auf Robin Winkler quer legte, der mühelos zum 1:0  einschob. Bietigheim hätte kurz darauf nach einem Ellbogencheck im Laufduell zwingend gelb-rot sehen müssen, doch der Schiri ließ die Karten überraschend stecken - es wäre dann wohl noch impulsiver geworden. Den Torschrei hatte die SGSE dann schon auf den Lippen, als Christian Baiers Kopfball noch von den Fingerspitzen des Keepers um den Pfosten gedreht wurde. Doch die SGSE brachte sich trotz der kämpferischen Überlegenheit mit leichten Ballverlusten zwei Mal selbst in Bedrängnis, aber Grötsch im Kasten lieferte mit einem Klasse-Save im 1 gegen 1 seinen Beitrag zum ersten zu Null in der Landesliga. Im zweiten Durchgang blitzte dann mal kurz auf, dass die Gäste ein paar ganz formidable Kicker in den Reihen haben und so knallte nach einem erpressten zweiten Ball ein Schuss ans SGSE-Gebälk. Aber der ach so wichtige zweite Treffer fiel für die Heimelf. Nachdem Yannick Lotfi eigentlich schon zwei Mal den Ball über die Linie hätte drücken müssen, hatte der offensivlustige Neu-Sechser Marc Zeller einen Geistesblitz und passte in den Rückraum auf Robin Winkler. Der sah wohl, dass der Keeper sich Fifa-like am R3 Joystick schon zu sehr in die lange Ecke positionierte und pustete das Ding aus 20 Metern mit links ins kurze Eck. Endlich mal eine zwei Tore-Führung, die so richtig gut tat. Das einzige Manko war vielleicht, dass die vielen tiefen Räume hätten besser ausgespielt werden können, aber der kleine quirlige Matchwinner hatte seinen Torhunger noch nicht gestillt und nutzte nach einem langen Ball das etwas koordinationslose Abwehrverhalten seines Gegenspielers eiskalt aus und machte den Deckel drauf. Die SGSE nahm die Verhältnisse besser an und erkämpfte sich in einem hitzigen, intensiven Spiel verdient den zweiten Saisonsieg.

SV Leingarten - SGSE    2:2 (1:2)

Ein weiteres dramatisches Kapitel schrieb die SGSE beim Mitaufsteiger aus Leingarten. Die Führung der Heimelf konnte Christian Baier zwar postwendend egalisieren, doch danach begann der Chancenwucher. Bereits in der ersten Halbzeit wurden zwei, drei klare Möglichkeiten viel zu leichtfertig liegen gelassen. Immerhin erzielte Yannick Lotfi vor der Pause noch das 1:2. Doch in der zweiten Hälfte zeigte sich, dass das was im Vorjahr noch so locker flockig funktionierte in den ersten Saisonspielen der größte Hemmschuh ist. Klarste Konterchancen wurden überall hingeschossen, nur nicht ins Tor - Pfosten, Torwart, drüber vorbei, das volle Programm. Man hätte den SV Leingarten bereits frühzeitig die drei Punkte wegnehmen können, doch so wurde der Gegner mal wieder im Spiel gehalten und es kam die bei der SGSE ach so beliebte Nachspielzeit. Mal wieder ein Freitsoß, einfach lang in den Strafraum geschlagen un der verlängerte Ball flog halbhoch fast mittig ins Netz. Zum vierten Mal schepperte es bereits in der 90. Minuten, Punktverluste der unnötigen Sorte, die das Frustpotenzial natürlich gewaltig in die Höhe treiben.

Aufstellung:

S. Grötsch - R. Winkler (60. F. Stürzl), T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe - L. Endreß, M. Zeller (75. J. Max), M. Herkert, F. Kollmar (60. F. Sütterlin), C. Baier - Y. Lotfi (85. M. Müller)

SGSE - SV Kaisersbach     1:1 (0:0)

Das Duell der Aufsteiger avancierte zu einer absoluten Schlammschlat. Auf dem tiefen Boden war guter Fußball definitiv unmöglich. Was blieb da anderes übrig als voll in den Kampfmodus überzugehen. Kaisersbach war daher auch latent gefährlicher, da sie vor allem im kämpferischen Berich etwas präsenter waren, ohne jedoch zu klaren Chancen zu kommen. Das Highlight hatte dafür die SGSE. Ein Schuss von Lukas Endreß aus der zweiten Reihe krachte gegen die Latte und das anschließende Abstaubertor von Justus Marmein wurde wegen vermeintlichem Abseits nicht gegeben. Wenig verändert zeigte sich das Bild bei Dauerregen in der zweiten Halbzeit. Kaisersbach hatte nahezu keinen Abschluss, die SGSE machte eher durch Standards auf sich aufmerksam. Und wenn sich mal der Raum öffnete, wurde in der entscheidenden Zone eher die falsche Entscheidung getroffen anstatt zielstrebig drauf zu bleiben. Apropos falsche Entscheidung. Ein Einwurf für die SGSE am eigenen Sechzehner wurde andersherum gegeben und aus der Flanke resultierte in der 77. Minute der klare Foulelfmeter, der die Gäste in Führung brachte - es war der erste Schuss aufs Tor. Die SGSE packte in den Schlussminuten die Brechstange aus und wurde in der letzten regulären Minute belohnt, als Christian Baier einen weiten Pass verarbeitete, sich durchsetzte und damit immerhin einen Punkt rettete. Es war mal wieder mehr drin, trotzdem muss man am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Was man damit wirklich anfangen kann - keine Ahnung.

Aufstellung:

S. Grötsch - R. Winkler, T. Baier, J. Seiß (85. A. Roth), C. Nöthe (46. F. Stürzl) - L. Endreß, M. Zeller, Y. Lotfi, F. Kollmar (46. F. Sütterlin), C. Baier - J. Marmein (73. K. Scherba)

TSV Schwaikheim - SGSE    2:1 (1:1)

Hektisch und etwas wild begann die Partie von beiden Teams. Die SGSE hatte in der zweiten Minute gleich ein echt fettes Brett, als Yannick Lotfi seinem Gegenspieler stehen lies und in die Mitte passt, wo Friedmar Sütterlin aus ganz kurzer Distanz über statt unter die Latte schoss. Doch nach einer Viertelstunde der erste Dämpfer, als ein einfacher langer Ball die linke SGSE Defensive passierte und Schwaikheims bester Spieler Seitz, problemlos, aber trotzdem gekonnt zur Führung vollendete. Die SGSE, oder das was davon noch kicken konnte, hielt mit all seinen Mitteln dagegen und wehrte sich. Allerdings waren die Wege bzw. Spielsituationen oft von zu wenig Durchschlagskraft. Als dann vor der Pause Schwaikheims IV einen Querpass des Todes in Christian Baiers Beine spielte und dieser aus halblinker Lager 16m vor dem Kasten trocken den Ausgleich erzielte, wurde der Aufwand belohnt. Doch wieder einmal war es nach einer Stunde ein zu leichter Gegentreffer. Spaziergang durchs Mittelfeld, Pass in die Tiefe, 2:1. Die SG versuchte viel und verkaufte sich teuer. Die Heimelf hatte Glück als ein Querpass im Strafraum beim Grätschen an die ausgestreckte Hand ging und als Jochen Seiß nach einem Eckball die linke Klebe auspackte und der Ball am langen Pfosten vorbeizischte. Ansonsten gab es für die Gastgeber Räume zum kontern, die allerdings nicht verwertet wurden. Der SGSE fehlte, wie schon in Druchgang eins die Durchschlagskraft um den totalen Druck aufs Torelf zu machen. So gab es leider leider wieder keine Punkte.

Aufstellung:

Grötsch - R. Winkler, T. Baier, Seiß, Kollmar - C. Nöthe, Endreß, Sütterlin (66. Scherba), Lotfi, C. Baier - Marmein (80. Sehfert)

SV Salamander Kornwestheim - SGSE    3:0 (2:0)

Ein absolutes Drecksspiel für die SGSE. Nicht nur, dass schon vor dem Spiel die Ausfälle neun, zehn, elf klar waren, dann fährt man auch in die große weite Welt und bekommt einen riesengroßen Kartoffelacker vorgesetzt. Die erste Viertelstunde war noch ganz passabel, doch dann schlichen sich immer mehr Fehler ins Passspiel ein. Nach einer Ecke bugsierte ein Korwestheimer Spieler den Ball aus zwei Metern über die Linie und nur kurz darauf war es ein Ballverlust im Aufbauspiel, den die Gastgeber im drei gegen eins sauber zum 2:0 ausspielten. Die größte Chance hatte vor der Pause Christian Baier, doch alleine vor dem Tor scheiterte er an den Fingerspitzen des Keepers. Ein Treffer hätte der SGSE neues Leben einhauchen können, doch nach dem Seitenwechsel erhöhte Kornwestheim nach eigentlich eigenem SG-Einwurf auf 3:0. Bitter. Danach war das Spiel gelaufen. Beide Team brachten kein Landesliga-Niveau auf den Platz, wobei die SGSE mit Platzgröße, Beschaffenheit und vor allem mit sich selbst gar nicht klar kam. Es fehlte der Mut nach vorne, Hinterlaufaktionen und immer wieder tappte man in die Pressingfalle der Gastgeber. Alles in allem ein verdienter Heimsieg.

SGSE - TV Pflugfelden    4:3 (1:1)

Der Bann ist gebrochen, der erste Landesliga-Sieg ist unter Dach und Fach. Ein von Beginn an spannendes Spiel, das von Beginn an seine Tücken hatte. Die Gäste waren recht offensiv recht massiv ausgerichtet, was wiederum der SG immer wieder Räume gab um sich hinterm Mittelfeld aufzudrehen und auf die Abwehr zuzulaufen. Das erste Tor resultierte nach einem langen Ball auf Yannick Lotfi, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und alleine vor dem Tor cool blieb. Anschließend hatte nur die SG klare Torchancen, so wurde ein Kopfball von Christian Baier gerade noch vom Keeper entschärfte. Doch kurz vor der Pause mal wieder ein Gegentor nach altbewährtem Muster. Standard, geklärt, Rebound ins Zentrum, nur der Gegner geht zum Ball klingeling, 1:1. Und die Standardseuche hielt noch weiter an, als Pflugfelden nach der Pause einen Freistoß von der Seite bekam und dieser an Freund und Feind vorbei ins lange Eck flog. Von nun an bekamen die Zuschauer was für ihren Eintritt. Mit einer Energieleistung kombinierte sich die SGSE in den Strafraum, wo Markus Herkert am Ende der Stafette an Ball bekam und zum 2:2 traf. Wenig später eine ähnliche Situation über die anderes Seite und diesmal war es der mitgesprintete Jonas Max, der mit einem harten Schieber das 3:2 markierte. Doch das Drama sollte noch folgen. In der 89. Minute hatte die Pflugfeldener Brechstange Erfolg und ein verlängerter Ball wurde zum 3:3 verwertet. Damit nicht genug. Es war schon die Nachspielzeit, als ein scharfer Diagonalpass Christian Baier im Strafraum erreichte, dessen Ball in den Rückraum auf Müller kam, der zum 4:3-Siegtreffer einnetzte.

Aufstellung:

Lay - Seiß (70. A. Roth), T. Baier, Zeller, Kollmar - Nöthe (46. Max), Endreß, R. Winkler, Herket (77. Müller), C. Baier - Lotfi

SV Breuningsweiler - SGSE     1:0 (0:0)

Über den Dächern Winnendens und vor den Augen von Fifa-Referee Marco Fritz, sowie Ex-Bundesliga-Trainer Lorenz-Günther Köstner traf die junge SG-Truppe auf einen Verbandsliga-Absteiger mit ordentlich Oberligaerfahrung im Kader. Auf einem überraschend kleinen Platz versuchte die SGSE die maximale Kompaktheit herzustellen und war die erste halbe Stunde am Ball sogar ganz gefällig dabei. So hatte Robin Winkler eine gefährliche Offensivaktion zu verbuchen. Die Heimelf tauchte zwei Mal gefährlich im Sechzehner der SG auf. Eine ganz kritische Situation überstand die SGSE überraschender Weise mit einem eigenen Freistoß und kurz vor der Pause lenkte Torhüter Lay eine Schussflanke oben auf die Latte. Auch nach dem Seitenwechsel machte es die SGSE dem Favoriten schwer, auch wenn nach 56 Minuten Friedmar Sütterlin mit der Ampelkarte vom Platz musste. Doch erstmal durfte Breuningsweiler ganz tief durchatmen, als eine glasklare Notbremse inkl. Elfmeter nach Trikotziehen am durchgebrochenen Christian Baier warum auch immer nicht geahndet wurde. Die letzte halbe Stunde benötigte die SGSE alle neun Feldspieler, um mit vereinten Kräften das eigene Tor zu verteidigen. Dies gelang auch richtig gut, da die Gäste erst in der Nachspielzeit das erste Mal so richtig an Philipp Lay scheiterten. Doch wie schon in Oeffingen, gab es in der letzten Minute eine Standardsituation für die Heimelf, die es wegen eines Fouspiels wohl nicht hätte geben dürfen. Doch genau aus dieser Ecke, die fürs erste geklärt wurde resultierte eine zwei Flanke die nochmal ins Zentrum geköpft wurde, wo Breuningsweilers Bauer den Ball unter die Latte zimmerte - skurrilerweise genau der Spieler, der nach 60. Minuten mit der roten Karte vom Platz hätte fliegen müssen.

Aufstellung:

Lay - Sütterlin, T. Baier, Zeller, Kollmar (63. Seiß) - Endreß, C. Nöthe, R. Winkler, M. Herkert (86. M. Müller), Y. Lotfi (77. J. Marmein) - C. Baier (89. S. Pscheidl)

SGSE - TSG Öhringen    1:1 (0:1)

Ein Derby, das irgendwie kein Derby war brachte nach dem Spiel nur wenige Erkenntnisse. Die SGSE hatte die erste Riesenchance, als nach einem perfekten Konter Robin Winkler die Hereingabe vorm leeren Tor nicht verwerten konnte. In der Folge war es eher ein umkämpftes Spiel, in dem die SG nicht so richtig Zugriff bekam. Zu allem Übel verdrehte sich Julian Winkler im Zweikampf noch das Knie und musste schwer verletzt ausgewechselt werden. Doch damit nicht genug. Kurz vor der Pause ging die TSG sogar noch in Führung. Doch glücklicherweise hatte die SGSE gleich nach Wiederanpfiff die bestmögliche Antwort parat, als Fabian Kollmar einen Freistoß in die Torwartecke zum 1:1 schoss. Die SG versuchte nun dran zu blein, doch nach vorne fehlte die Durchschlagskraft. Öhringen hatte offensiv nur einen sehr gut getretenen Freistoß zu bieten, sonst war das ganz auch sehr mau. Der SG tat das Unentschieden letztendlich weh, da Heimspiele gegen direkte Konkurrenten gewonnen werden sollten.

TV Oeffingen - SGSE 1:1 (0:0)
Nach anfänglichem Abtasten war recht schnell klar, dass die Heimelf die sehr emotionale Schiene auspackte, an die sich die SG erstmal anpassen musste. Oeffingen hatte Glück, dass ein Foul nicht als Notbremse gewertet wurde, war aber vor allem in der ersten Halbzeit das offensiv druckvollere Team.
In zweiten Durchgang änderte sich erstmal das Verhältnis. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Thilo Baier erzielte Christian Baier per Linksschuss die Führung (50.). In den darauffolgenden Minuten hatte die SGSE mehrfach die Chance das zweite Tor erzielen. Erst scheiterten Lotfi und R. Winkler alleine vor dem Tor und nur kurz darauf kratzte ein Spieler C. Baier Schuss noch auf der Linie weg. Als dann Chris Nöthe mit der Ampelkarte vom Platz flog (60.), wurde es eine reine Abwehrschlacht. Die SGSE verteidigte das Ergebnis bis in die Nachspielzeit, ehe ein zweiter Ball nach einem Freistoß beim Oeffinger Stürmer landete, der das Ding zum Ausgleich versenkte. Ein hitziges Spiel voller Emotionen brachte der SG in Unterzahl den ersten Landesligapunkt.
Aufstellung:
Grötsch - T. Baier, Zeller, C. Nöthe - J. 
Winkler, F. Sütterlin (65. J. Max), Pscheidl, Endreß, Lotfi (70. J. Nöthe/84 M. Müller) - C. Baier (75. Fluhrer), R. Winkler

SGSE - TSV Crailsheim    1:3 (0:1)

Das erste Landesligaspiel der Vereinsgeschichte fand vor ca. 300 Zuschauern in Ernsbach statt. Die erste Viertelstunde war noch ausgeglichen mit einer Riesenchance für Christian Baier per Kopf nach Einwurf Julian Winkler. Danach wurde Crailsheim besser. Die ersten beiden Abschlüsse wurde noch pariert, der dritte Schuss von Lehanka saß dann aber. Die zweite Halbzeit startete gänzlich unglücklich und die Gäste erhöhten per Doppelschlag auf 0:3. Robin Winkler konnte zwar mit dem ersten Landesligator nochmal die Schlussphase einläuten, doch trotz mehr Zug in der letzten halben Stunde reichte es nicht mehr, auch weil Crailsheims Keeper mit einer Riesenparade zehn Minuten vor Ende das sichere 2:3 gegen C. Baier vereitelte.

So endete das erste Heimspiel mit null Punkten.

 

Aufstellung: S. Grötsch - T. Baier, M. Zeller, J. Max - S. Pscheidl (58. Endreß), C. Nöthe (80. M. Müller), J. Winkler, F. Sütterlin (58. L. Fluhrer), C. Baier - J. Nöthe (46. Y. Lotfi), R. Winkler

 

Tore: 0:1 Lehanka (32.), 0:2 Krebs (50.), Schwenker (52. / FE), 1:3 R. Winkler 

Bilder


WFV-Pokal 19/20

Die ersten beiden Runden standen unter dem Motto Bietigheim-Bissingen.

In Runde ein bescherte das Los der SGSE ein Auswärtsspiel beim NK Croatia Bietigheim. Das erste Pflichtspiel wurde auf dem Bietigheimer Kunstrasen ein emotionales Torfestival aus dem die SGSE mit 6:4 als Sieger hervorging.

In Runde 2 folgte nun der Vorjahresdritte der württemberger Oberliga aus dem anderen Stadtteil. Mit dem FV 08 Bissingen gastierte der höchstgerankte Gegner aller Zeiten in Ernsbach. Ein 90 minütiger Fight wurde vor einer tollen Kulisse von Ex-Profi Milchraum in der letzten Minute zu Gunsten der Gäste entschieden. Trotzdem war das erstmalige erreichen der zweiten Runde, wie auch der gesamte Auftritt ein voller Erfolg.

SGM Niedernhall/Weißbach - SGSE    0:2 (0:1)

Ein Spiel, das ausschließlich noch statistischen Wert hatte hatte mussten beide Teams bei brütender Hitze austragen. Die SG seelisch und körperlich vom Donnerstag geschädigt musste auf einige Spieler verzichten und sich erstmal den Kater etwas rauslaufen. Die Führung von Jonas Nöthe war dann Balsam auf die geschundene Seele und der Türöffner für einen weiteren Saisondreier. Weitere Chancen wurden von der SG nicht genutzt. Der Heimelf ging es auf der anderen Seite aber nicht anders. Das Spiel hatte in der Summe ein eher gemäßigtes Tempo und so ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Sommerkick pur war das Motto. Er zum Ende hin kam für die SG nochmal etwas Schwung rein. Kamil Scherba erzielte gegen seinen Jugendklub das entscheidende zweite Tore, ehe er noch eine Riesenchance liegen ließ. Aufstellung: 

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J.Seiß (55. R. Bogert), O. Romenski - J. Max, L. Endreß, R. Winkler (85. N. Huber), F. Stürzl (53. T. Hübsch) - C. Baier , J. Nöthe (60. K. Scherba)

Tore: 0:1 Jonas Nöthe (14.), 0:2 Kamil Scherba (87.)

SGSE - Tura Untermünkheim    0:1 (0:1)

Mit vielen angeschlagenen Spielern ging es in die Partie gegen Tura, die um jeden Punkt kämpfen musste. Uns so war auch deren Auftritt. Während die SG zu wenig tat, spielten die Gäste einfach. Christian Baier hatte in der ersten Minuten gleich eine Riesenchance und Jonas Nöthe prüfte den Keeper per Fallrückzieher. Ansonsten verhedderte sich die SG immer wieder, produzierte Ballverluste und Tura konterte. Einen dieser Konter verwandelte der Gast zum 0:1, als der zweite Ball gewonnen wurde und ein Schuss den Weg ins Netz fand. Der zweite Durchgang war schrecklich. Die Gäste kloppten nahezu jeden Ball ins Aus und versuchten es mehrmals von der Mittellinie. Die SG schaffte es aber gar nicht eine Chance zu kreieren und kassierte somit einen Dämpfer.

SGSE - TSV Dünsbach    3:2 (2:0)

Gegen ersatzgeschwächte Gäste hatte die SGSE von Beginn an den Hut auf. Schon in der dritten Minute überlief Robin Winkler die Abwehr und verwertete einen langen Pass zur frühen Führung. Fortan spielte auch nur die SG, de Ball lief gute durch die Reihen und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor fallen würde. Dies passierte dann auch durch Christian Baier. Die klare Führung gab Sicherheit und die Gäste waren eigentlich nur in ihrer eigenen Hälfte zu Gange. Ab und zu blitzten immer wieder gut herausgespielte Chancen raus, vielleicht fehlte manchmal auch der letzte Zug im finalen Drittel. Nach dem Seitenwechsel fiel dann relativ schnell Tor Nummer drei. Robin Winkler schweißte einen Eckball genau aufs Köpfchen von Lukas Endreß, der sich schön in den Ball hinein warf. Das Spiel schien jetzt eigentlich entschieden, doch 25 Minuten vor dem Ende gab es gleich drei verletzungsbedingte Auswechslungen, deren Folge der Anschlusstreffer. Jetzt hieß es ein bisschen zittern, bangen und die Uhr runterspielen, doch Dünsbach gelang kurz vor Abpfiff sogar noch der zweite Treffer. Am Ende reichte es jedoch, den wichtigen Sieg auf Konto zu buchen.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier (67. K. Scherba), J. Max, O. Romenski - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, F. Stürzl (69. T. Hübsch) - C. Baier (71. A. Roth), J. Nöthe (86. N. Huber)

Tore: 1:0 Robin Winkler (3.), 2:0 Christian Baier (17.), 3:0 Lukas Endreß (53.), 3:1 Kappes (67.), 3:2 Grahm (88.)

TSV Hessental - SGSE    1:6 (1:3)

Viele große Schlachten lieferten sich beide Teams in den vergangenen Jahren in der Bezirksliga. Torreich ging es immer zu, doch diese Saison war es in der Summe ein 17:2 für die SGSE, was nun wohl darauf hinausläuft, dass beide Teams gerade auf dem Weg in andere, neue Ligen sind.

Das Spiel begann für die SG optimal. Nach dem ersten Einwurf war Hessentals Abwehr überrannt und Robin Winkler verwertete den ersten Querpass. Gutes Pressing gegen das spielerische Aufbauen der Heimelf, braucht dann das zweite Tor von Christian Baier. Zwei Monsterchancen lies die SG dann liegen, ehe das Hinternrumspielen auf dem stumpfen Rasen mit dem Anschlusstreffer quittiert wurde und die SG unverständlicherweise eine etwas zu laxe Phase hatte. Doch das 1:3 durch Felix Stürzl, wieder nach einem krassen Aufbaufehler war dann der K.O. . Im zweiten Durchgang erzielten Valentin Gronbach und Robin Winkler, schnell die beiden nächsten Treffer, so dass der Deckel drauf war und das Spiel etwas entspannter ausklang. Die Chancenkreierung/-verwertung hätte noch etwas besser sein können, so kam aber nur noch das 1:6 durch C. Baier hinzu.

Aufstellung: 

S. Grötsch - J. Winkler (83. T. Strothmann), T. Baier, J. Seiß, O. Romenski - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, F. Stürzl (60. T. Hübsch) - C. Baier (81. R. Bogert), J. Nöthe (55. J. Max)

Tore: 0:1 Robin Winkler (3.), 0:2 Christian Baier (12.), 1:2 Schenke (30.), 1:3 Felix Stürzl (43.), 1:4 Valentin Gronbach (55.), 1:5 Robin Winkler (58.), 1:6 Christian Baier (80.)

SGSE - VfL Mainhardt    5:2 (3:1)

Der vierte Sieg im vierten Spiel in Ernsbach, sollte am Ostermontag ein ganz wichtiger sein. Die Führung durch einen Schuss von Christian Baier eröffnete ein unterhaltsames Spiel wie in alten Zeiten. Dass das Verteidigen bei nur zwei Tagen Pause und ordentlichen Temperaturen heute nicht ganz so eng genommen wurde zeigte der schnelle Ausgleich. Doch wieder nur kurz darauf das 2:1 per Kopfball durch Christian Baier. Von nun an war die Kontrolle da und alles lief in die richtige Richtung, als Lukas Endreß vor der Pause noch das 3:1 erzielte. Durchgang zwei war dann schnell erledigt. Immer wieder ging es tief hinter die Abwehr und so erhöhten Robin Winkler und Felix Stürzl in einer chancenreichen Halbzeit zumindest auf 5:1. Zwei Mal rettete Mainhardt noch der Pfosten, doch am Ende nahms die SG etwas zu locker und die Gäste kamen durch ein Slapstick-Eigentore noch zu etwas Ergebniskosmetik.

Spfr. Bühlerzell - SGSE    0:3 (0:2)

Eiskalt und effektiv zeigte sich die SGSE beim wohl weitesten Auswärtsspiel in Bühlerzell.

Bereits mit dem ersten sauberen Angriff der Bilderbuchcharakter besaß ging die SG in Führung, als Lukas Endreß, auf Kopfballmonster Yannick Lotfi schweißte, der die Kugel blitzsauber ins lange Eck verlängerte. Mit Köpfchen auf das 0:2. Robin Winkler flankte, Christian Baier nickte und die Vorentscheidung war gefallen. Bühlerzell - seinerseits eher harmlos hatte nur eine Chance nach einem Freistoß, wie soll es anders sein: per Kopf. Ansonsten macht die SGSE das was einen Tabellenführer ausmachte. Nach der Pause Ecke, Christian Baier setzt sich durch und bringt den Ball im Kasten unter. Dies ermöglichte einige Wechsel, der Spielfluss stockte dadurch etwas, aber in der Summe passierte nicht mehr viel und das Ergebnis wurde sicher verwaltet. 

SGSE - SV Wachbach    1:2 (0:1)

Die Anfangsphase des Bezirksliga-Spitzenspiels konnte man mit den Worten Beschnuppern und Abtasten am besten beschreiben. Allerdings tat sich die SG schwer gegen ein kompaktes Wachbach Tempo bei Umschaltaktionen zu bekommen. Doch eine Szene hätte die Partie für die SGSE sicherlich in eine positive Bahn lenken können. Julian Winkler eroberte sich im Strafraum gegen den Innenverteidiger überragend den Ball, doch statt dem einfachen Querpass auf den komplett freien Mitspieler zehn Meter vor dem Tor, kam nur ein eher kullernder Abschluss mit dem falschen Fuß zustande. Von nur an war aber Wachbach die bessere Mannschaft und nach einer scharf geschossenen Ecke sprang der Ball an die Latte und verursachte auf der Linie ein Chaos, das mit dem 0:1 endete. Die Viertelstunde bis zur Pause wirkte eine passive SGSE von der Rolle und hatte Glück mit einem knappen Rückstand in die Pause zu gehen. Denn nach dem Seitenwechsel folgte eine Leistungssteigerung, die schon eher dem entsprach was man sehen wollte. Mit mehr Risiko wurde alles offensiver gestaltet und einfach wieder nach vorne gespielt. Es dauerte allerdings bis zu 67. Minute, ehe sich Christian Baier im Strafraum durchsetzte und den Ausgleich machte. Jetzt war die SGSE klar am Drücker gegen offensiv kaum noch existente Gäste. Doch genau in diese Phase hinein wurde ein einfacher langer Ball schlecht verteidigt und der Stürmer kam im folgenden 1 gegen 1 mit dem Torhüter zu Fall. Das Elfmetertor war natürlich ein unnötiger Schlag ins eigene Gesicht. Die SG versuchte in den Schlussminuten zwar nochmal alles, schaffte es aber nicht Wachbachs guten Keeper zu überwinden.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (82. A. Roth), F. Stürzl - L. Endreß, J. Max (35. Y. Lotfi), R. Winkler, O. Romenski - C. Baier, V. Gronbach

Tore: 0:1 Volkert (30.), 1:1 Christian Baier (67.), 1:2 Ettwein (78./FE)

VfR Altenmünster - SGSE    0:3 (0:1)

Die SG war im ersten Teil der ersten Halbzeit trotz einwöchiger Spielpause gleich voll da. Von Beginn an ging es Richtung Tor des VfR. Die Führung erzielt dann bereits nach 18. Minuten, der einen durchgelassenen Pass von Christian Baier auf nahm, sich um seinen Gegenspieler drehte und mit links in die untere Ecke schob. Danach wurde das Spiel der SG allerdings so holprig wieder Platz. Zwei Mal brachte sich die SG beim Herausspielen platzbedingt selbst in Bedrängnis und konnte jeweils in allerletzter Sekunde die Situation noch entschärfen. Die musste nach dem Seitenwechsel wieder besser werden und das frühe 0:2 brachte eben dann auch die nötige Sicherheit und Ruhe. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld erreichte der Ball Christian Baier, der zentral am Sechszehner zum Schuss kam. Diesen konnte der Torhüter zwar zur Seite abklatschen, doch Oleg Romenski stand dort mit seiner linken Klebe parat und nagelte die Kugel ins leere Tor. In der Folgezeit hatte die SG das Spiel im Griff und hätte durchaus noch die Gelegenheiten gehabt den Deckel früher drauf zu machen. Exemplarisch war ein Sololauf von Lukas Endreß aus der eigenen Hälfte, der seitlich frei vor dem Tor nur Millimeter am langen Pfosten vorbeiging. In der Schlussminute bediente der eingewechselte Adrian Roth in seinem ersten Bezirksliga-Spiel Christian Baier, der den Keeper umkurvte und den 0:3 Endstand erzielte.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, F. Stürzl - L. Endreß, J. Max, R. Winkler (76. T. Hübsch), O. Romenski (83. A. Roth) - V. Gronbach (89. J. Steffl), C. Baier

Tore: 0:1 Valentin Gronbach (18.), 0:2 Oleg Romenski (48.), 0:3 Christian Baier (89.)

TSV Ilshofen 2 - SGSE    0:2 (0:2)

Ein technisch und taktisch gut ausgebildete junge Truppe erwartete die SGSE auf dem Ilshofener Kunstrasen. Beide Mannschaften mussten sich in einer ausgeglichen Anfangsphase erstmal aneinander gewöhnen, ohne dass es zu großen Chancen kam. Mit der Zeit wurden die SG-Angriffe zielstrebiger, aber erst mit der Führung per Elfmeter - nach Foul an Yannick Lotfi - nahm die Partie an Fahrt auf. Die SG hatte eine super Phase in der Robin Winkler nur fünf Minuten nach dem 0:1 mehr Durchsetzungsvermögen zeigte als alle Gegner und den zweiten Treffer machte. Ilshofen war der Zahn erstmal etwas gezogen und es gab einige Fehler im Aufbauspiel mit guten Situationen für die SGSE, doch der dritte Treffer blieb aus. Auch in der Phase nach der Pause hatte die SG mehrfach die Möglichkeit das Spiel komplett zu entscheiden, doch die klaren Chancen wurden zu leichtfertig liegen gelassen. In der Defensive stand aber soweit alles ziemlich fest, so dass Ilshofen zwar was versuchte, aber eine scharfe Flanke ins Seitenaus der einzig wärmere Moment war. Die SG hatte in der Schlussphase abermals größte Chancen den dritten Treffer zu erzielen, aber naja ein seriöses 0:2 auswärts ist in der Summe auch ganz gut.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe (70. J. Marmein) - V. Gronbach (88. J. Max), L. Endreß, R. Winkler (89. K. Scherba), F. Stürzl - C. Baier, Y. Lotfi (78. E. Sehfert)

Tore: 0:1 Thilo Baier (30./FE), 0:2 Robin Winkler (35.)

SGSE - TSV Neuenstein    5:1 (1:0)

Die meisten Spieler hatten noch nicht mal einen Ball am Fuß, da wurde Jonas Nöthe bereits im Strafraum zu Fall gebracht und per Elfmeter fiel das 1:0. Auf regendurchtränktem Platz entwickelte sich ein Kampfspiel, bei der die SG zu wenig aus ihren Möglichkeiten machte und zu oft zu schlampig Bälle verlor und die Gäste so ein, zwei Konter fahren konnten. Besser wurde es erst nach der Pause, als Valentin Gronbach die Führung ausbaute und Christian Baier wenig später nachlegte. Kurz angezogen und die SG hatte das Spiel unter Kontrolle. Erst ein Rückfall in die Abläufe der ersten Halbzeit ermöglichten Neuenstein den Ehrentreffer, aber ein kurioses Eigentor aus 20 Metern und ein Abstauber von Christian Baier schraubten das Ergebnis nochmal in die Höhe.

Aufstellung:

P. Lay - J. Winkler (85. K. Scherba), T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe (77. J. Marmein) - L. Endreß, V. Gronbach (72. E. Sehfert), R. Winkler, Y. Lotfi - C. Baier, J. Nöthe (25. F. Stürzl)

Tore: 1:0 Thilo Baier (2./FE), 2:0 Valentin Gronbach (48.), 3:0 Christian Baier (54.), 3:1 Sickinger (69.), 4:1 Eigentor (71.), 5:1 Christian Baier (87.)

TSV Obersontheim - SGSE    2:1 (1:1)

Sturmböen in Dauerschleife empfingen die Teams zum Topspiel auf dem Obersontheimer Kunstrasen. Wenn man ehrlich war, erkannte man früh, dass ein geregeltes, normales Spiel nur in wenigen Passagen möglich war. Eine dieser kontrollierten Aktionen nutzte Yannick Lotfi auf dem Flügel, als er seinen Gegenspielern davonzog und auf Robin Winkler querpasste, der nur noch einschieben musste. Doch viel zu schnell konnte der Tabellenzweite ausgleichen, als Blümel sich von der Mittellinie bis in den Strafraum durchsetzte und sein letztendlich abgefälschter Abschluss den Weg ins Tor fand. Glück hatte die SGSE als OSOs Dächler das Kunststück fertig brachte einen Ball nicht über die Linie zu grätschen. Die SG selber nutzte ihre Umschaltmomente zu schlecht aus und war viel zu schlampig. Trotzdem bleib es zur Pause ein gerechtes 1:1. Nach dem Seitenwechsel wurde der Sturm zum Orkan und der Wind fegte nur so übers Feld, so das nach wenigen Minuten das Spiel schon abgebrochen wurde, aber beide Teams dann doch irgendwie zu Ende spielen wollten. Naja viele Chancen gab es eigentlich nicht mehr, denn meist flogen die Bälle unkontrolliert herum und landeten gerne mal auf dem Acker, während dafür Regenschirme auf Feld geblasen wurden. Erst die Schlussphase brachte nochmal was ein. Eine Ecke der Obersontheimer blies der Wind zum direkten Konter der SGSE, der allerdings bei 3 gegen 1 Überzahl verdaddelt wurde. Ein möglicher Strafstoß wurde dann verwehrt und zum Freistoß nach außen verlegt und nur Millimeter fehlten Justus Marmein, um eine Hundertprozentige zu bekommen. Bei OSo ließ Blümel mit Hilfe des Windes noch ein Pfund los. Die Entscheidung aber kurz vor Schluss, als eine Flanke scih gefährlich reinsenkte und der Stürmer im Fünfer den windgestörten Ball erst nicht traf, aber trotzdem so frei war, dass er im zweiten Versuch dann das 2:1 machen konnte. An eine Brechstange war bei dieser Witterung nicht zu denken und so blieb es letztendlich bei der ersten Saisonniederlage.

Aufstellung:

Grötsch - J.Winkler, T. Baier, Seiß, Nöthe - Endreß, Max (75. Marmein), R. Winkler, Y. Lotfi, V. Gronbach - C. Baier

Tore: 0:1 Robin Winkler (23.), 1:1 Blümel (28.), 2:1 Otterbach (85.)

Pokal Viertelfinale:

SGSE - TSV Dünsbach    4:1 (1:0)

Nach einer soliden ersten Halbzeit, in der es die SGSE nicht schaffte die guten Situationen in noch mehr Tore umzumünzen, hatte nur der Treffer von Yannick Lotfi Bestand. Nach der Pause war Dünsbach besser drin und hatte hier beste Gelegenheit. Nach einem Eckball eröffnete der "Man of the Match" Chris Nöthe mit dem 2:0 torreiche zehn MInuten, in denen auch Robin Winkler und Christian Baier trafen. Der Ehrentreffer war in der Nachspielzeit eine unnötige Ergebniskosmetik.

SV Mulfingen - SGSE    1:2 (1:0)

Mit gefühlt 80% Ballbesitz rannte die SGSE gegen extrem tief gestaffelte Jagsttäler auf dem Kunstrasen an. Verwunderlich war, dass Mulfingen in Führung ging, als der Schiri im Weg stand, der Ball plötzlich brach lag und Flatterball ins Netz segelte. Der perfekte Reaktion in der zweiten Hälfte. Sofort nach Wiederanpfiff machte Fabio Roth den Ausgleich. Es folgte eine Halbzeit hohes Tempo und ein Spiel auf ein Tor. Riesige Chancen wurden herausgespielt, aber vergeben. So dauerte es bis tief in die Nachspielzeit, ehe eine banale Flanke den Kopf von Christian Baier fand, der den umjubelten Siegtreffer köpfte.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, C. Nöthe, F. Stürzl - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, Y. Lotfi - C. Baier, F. Roth

Tore: 1:0 (25.), 1:1 Fabio Roth (47.), 1:2 Christian Baier (90+6)

SGSE - SGM Niedernhall/Weißbach    2:0 (1:0)

14. Spieltag, 13. Sieg. Man merkt zwar, dass die Akkus langsam wieder aufgeladen gehören, trotzdem feierte die SGSE erneut einen Sieg - diesmal zuhause allerdings ohne Glanz und Gloria. Die Gäste waren vorwiegend darauf bedacht die eigene Hälfte massiv zu verteidigen, was der SGSE im letzten Drittel wenig Raum gab. Viel Laufarbeit und Kreativität wären gefragt gewesen, um dies zu lösen. Anfangs führten ein, zwei Ballverluste zu Kontersituationen, aber bereits da merkte man, dass die offensive Qualität nicht so ausgeprägt war. Im Endeffekt war SG-Keeper Stefan Grötsch nahezu 90 Minuten beschäftigungslos. Die SGSE selber hatte nicht die Masse an Chancen. Bei einem Schuss von Christian Baier machte sich Kerl lang. Das Offensivspiel der SG läutete dann die erste Riesenchance ein, als Julian Winkler den Ball erpresste und Fabio Roth alleine aufs Tor zu lief, aber per Heber vergab. Besser machte er es dann nach einer halben Stunde, als er einen Querpass von Robin Winkler nach einem schönen Spielzug nur noch über die Linie zur Führung drücken musste. Die SG war nun die klar überlegene Mannschaft und drückte die Gäste in die eigene Hälfte, allerdings fiel es schwer den totalen Zug und die Zielstrebigkeit in Offensivaktionen zu entwickeln. Nach dem Seitenwechsel waren keine zwei Minuten gespielt, als wieder Roth die finale Station nach einem Umschaltangriff nach Ballgewinn war und den Keeper austanzte und traf. Das 2:0 war eigentlich die Entscheidung, denn die Gäste konnten nicht, die SG wollte nicht. Klar, die Dominanz war da, Kontrolle ebenso, aber es wurde definitiv ein zu geringer Aufwand betrieben, um ein durchaus mögliches besseres Ergebnis herausschießen zu können. So war es dann eher ein unspektakuläres Abarbeiten der Spielzeit, mit der ein oder anderen Chance, aber eben ohne Zielstrebigkeit. Jetzt heißt es im letzten Spiel nochmal 90 Minuten alles reinknallen, ehe es in die verdiente Winterpause geht.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Max (52. Y. Lotfi), C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler (80. T. Hübsch), F. Stürzl - C. Baier, F. Roth (74. J. Marmein)

Tore: 1:0 & 2:0 Fabio Roth (30./47.)

TSV Michelfeld - SGSE    0:1 (0:0)

Das Spitzenspiel des 13. Spieltags in der Bezirksliga fand am Freitagabend bei Flutlicht auf Kunstrasen statt. Vor einer großen Kulisse duellierten sich der Zweit- und Erstplatzierte, die jeweils von einigen Ausfällen gebeutelt waren. Michelfeld entpuppte sich früh als nicht mehr das Michelfeld der vergangenen Saison. Engagiert kämpften sie gegen die SG an, die allerdings immer wieder zu guten Situationen kam. Christian Baier verzog freistehend am Fünfmeterraum nach einer Ecke. Chris Nöthes Schlenzer wurde vom Keeper pariert. Auch Robin Winkler und Justus Marmein schafften das Tor nicht. Es waren in der Quantität viele Chancen da, aber alles keine der Sorte "den muss man machen". Doch dann kam ein kurzer Schreckmoment vor der Pause, als sich bei einem langen Freistoß Verteidiger und Torhüter am Fünfer irritierten und der Ball an den Pfosten trudelte. Nach dem Seitenwechsel passierte nicht so wirklich viel. Das Spielgeschehen war vorwiegend im Mittelfeld, wo sich die Gastgeber nun als sehr bissig präsentierten. Aus diesen Ballgewinnen versuchten sie immer wieder gefährlich schnell nach vorne zu stoßen, allerdings fehlte aus hier letztendlich die absolute Torgefahr. Durch die vielen Zweikämpfe kam es auch immer wieder zu vielen Freistößen, die man schon vor der Mittellinie in den gegnerischen Strafraum prügeln konnte. So entstanden immer wieder latent gefährliche Situationen wo es auf beiden Seiten knapp werden konnte. Michelfeld hatte auch hier nach einer Ecke die beste Situation, als ein Kopfball auf der Linie geklärt wurde. Allerdings kam die SG in den letzten zehn Minuten wieder besser rein. So schickte Christian Baier nach einem Ballgewinn Robin Winkler, dem nur ein Schritt zur Führung fehlte und somit am Keeper scheiterte. Diesr sollte aber dennoch fallen. Ein Schuss von Julian Winkler wurde im Strafraum mit der Hand geblockt und führte zum späten Siegtreffer, den Michelfeld trotz langer Nachspielzeit und Brechstange nicht mehr egalisieren konnte.

Aufstellung:

P. Lay - J. Winkler, T. Baier, J. Max, C. Nöthe (78. T. Hübsch) - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, F. Stürzl - C. Baier, J. Marmein (77. K. Scherba)

Tor: 0:1 Thilo Baier (84./HE)

SGSE - SGM Markelsheim/Elpersheim    6:0 (2:0)

Perfekter hätte das Spiel für die SG nicht starten können. Schon mit dem ersten von hinten nach vorne durchgespielten Angriff erzielte Felix Stürzl ins seiner ganz persönlichen Art die frühe Führung. Die Gäste versuchten das Feld auf dem kleinen, schwierigen Platz mit Dreier- bzw. Fünferkette eng zu halten und mit ziemlich viel Laufarbeit gegenzuhalten. Dies gelang stellenweise in der ersten Halbzeit auch, doch immer wenn es schnell ging, kam die SG zu teils riesigen Torchancen, bei denen einfach nur der Abschluss zu unpräzise war. So war der Aufsteiger noch drin und hatte eine gute Situation, die man als Tormöglichkeit werten konnte. Kurz vor dem Seitenwechsel machte die SGSE allerdings das vorentscheidende 2:0 als Lukas Endreß einen Querpass in die Maschen wuchtete. Nach Wiederanpfiff brauchte das Spiel ein paar Minuten, eher Christian Baier nach einer Einwurfflanke direkt per Kopf das 3:0 machte. Dies war der Knockout für Markelsheim/Elpersheim. Was nun folgte war ein 30 minütiger Sturmlauf der SGSE, die den Gegner nun körperlich und spielerisch dominierte. Fabio Roth erzielte das 4:0 ehe er direkt danach ausgewechselt wurde und auf Geschäftsreise ging. Doch der Offensivwall rollte weiter aufs Gästetor. Per Doppelpack trafen Robin Winkler und Justus Marmein innerhalb von zwei MInuten. Chancen wurden noch genug ausgelassen, trotzdem war es ein gelungener Heimspieltag zum 70jährigen Vereinsjubiläum des SSV Ernsbach.

Aufstellung:

P. Lay - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (25. R. Winkler), C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, Y. Lotfi (77. T. Hübsch), F. Stürzl - C. Baier, F. Roth (68. J. Marmein)

Tore: 1:0 Felix Stürzl (3.), 2:0 Lukas Endreß (44.), 3:0 Christian Baier (60.), 4:0 Fabio Roth (68.), 5:0 Robin Winkler (76.), 6:0 Justus Marmein (78.)

TURA Untermünkheim - SGSE    1:7 (0:3)

Man muss schon feststellen, dass von der glorreichen Verbands- und Landesligazeit des TURA wohl nur noch die Platz übrig ist. Dieser lud bei widrigen Bedingungen nämlich richtig schön zum Fußballspielen ein. Die Gastgeber starteten motiviert und versuchten früh Druck zu machen. Doch die SGSE verstand es die Pressingversuche immer wieder von hinten raus sauber zu überspielen und so kamen mit der Zeit immer mehr Räume, um auf die Abwehr zu zulaufen. Was anfangs noch etwas zu schlampig in finalen Teil der Aktion gespielt wurde, machten dann Fabio Roth und Yannick Lotfi nach 17 Minuten mal besser und Lotfi ließ sich die Chance alleine vor dem Tor nicht nehmen. Im Anschluss scheiterte Christian Baier noch mit der größten Möglichkeit an einer tollen Fußabwehr des Keepers, ehe er eine spielerisch gute Halbzeit der SG mit seinen Kopfballtoren nach Freistoß und Eckball krönte. Die Seiten wurden bei einem bereits deutlichen Ergebnis gewechselt, doch am Spiel änderte sich wenig. Wenn die SG im Vorwärtsgang den Platz bekam, hatte TURA arge Probleme dem zu folgen. So fielen dann auch die Treffer vier und fünf durch Lotfi und Baier. Erst als mit dem bereits sicheren Gefühl des Sieges gewechselt wurde und etwas Spannung verloren ging. Durfte Untermünkheim offensiv auch mal mitspielen. Nach 75 Minuten gab es den ersten Schuss aufs Tor, den Grötsch parierte. Nach einer kurzen Ecke kamen die Gastgeber aber zum Ehrentreffer. Doch dies wurde in der Schlussminute durch Fabio Roth mit einem Doppelpack quittiert.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, Y. Lotfi (68. R. WInkler), F. Stürzl (68. T. Hübsch) - C. Baier (81. E. Sehfert), F. Roth

Tore: 0:1 / 0:4 Yannick Lotfi (17. /56.), 0:2 / 0:3 / 0:5 Christian Baier (23./44./64.), 1:5 (81.), 1:6 / 1:7 Fabio Roth (88./90.)

TSV Dünsbach - SGSE    1:1 (1:1)

Im "Käfferduell" der beiden kleinsten Bezirkligaorte kam für die SG das, was sich die Woche über latent angedeutet hatte. Viele Verletzungen und Krankheiten schienen den Rhythmus etwas geraubt zu haben und dazu kam noch ein Gegner den man bereits vorab als sehr unangenehm einzuschätzen wusste. Dünsbach war von Beginn an körperlich präsent und zeigte sich sehr engagiert was taktische Disziplin angeht. Die SGSE hatte, auch platzbedingt, Schwierigkeiten Tempo ins Passspiel zu bekommen, da die Bälle auf dem hohen Rasen immer wieder bremsten. Somit waren es auch die Gastgeber, die nach einer super Freistoßflanke per Kopf in Führung gehen konnte. Dies passte Dünsbach natürlich in den Kram, denn die Marschrichtung der Heimelf war kaum zu übersehen - es sollte nach Ballgewinn über die schnellen Spitzen nach vorne gehen. Die SG machte, da das Passspiel nicht so rollte, die ein oder andere Einladung und kam erst nach einem Schuss an den Innenpfosten durch Felix Stürzl langsam auf Betriebstemperatur. So folgte auch kurz vor der Halbzeit der Ausgleich als sich Christian Baier im Strafraum durchsetzte und in die lange Ecke traf. Im zweiten Durchgang steigerte sich die SG schon, auch wenn es gegen einen stark kämpfenden Gegner, der sich hinten in alles hinein warf eine super schwere Aufgabe war. Mehrmals fehlte nur eine Fußspitze für die SG-Stürmer um frei aufs Tor zu zulaufen oder gar direkt am herauseilenden Keeper vorbeizukommen. Dünsbach selber verlagerte sich aufs Kontern, schaffte es aber auch nicht wirklich sich mal eine Hundertprozentige rauszuspielen. In den letzten Minuten musste Dünsbach eine brenzlige Situation überstehen, als Christian Baier beim Kopfball frei vor dem Tor mit einem hohen Fuß leicht im Gesicht getroffen wurde. Ansonsten gab es in den Nachspielzeit nochmal einige Ecken und Freistöße für die SGSE, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Somit geht das Remis am Ende auch irgendwo in Ordnung.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (46. J. Marmein), C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, Y Lotfi, F Stürzl - C. Baier, F. Roth

Tore: 1:0 Grahm (18.), 1:1 Christian Baier (38.)

SGSE - TSV Hessental  11:1

Dass es bei Spielen der SGSE gegen Hessental für einen Gegner immer ein paar Gegentore hagelt, war in den letzte Jahren nichts unnormales. Der Bezirksliga-Rekordsieg der SG überragt allerdings alle 4:6, 3:6 Siege, die es in der Vergangenheit gab.

Die SG machte diesmal gleich ihre erste Chance rein und eröffnete damit das Match. Zunächst sah es gar nicht nach einer so extrem klaren Sache auch, da die SG im hohen Ballbesitz auch mal unnötige Verluste zu verzeichnen hatte, die allerdings die wirklich in Richtung eigenem Strafraum gefährlich wurden. Mit dem 2:0 waren die Gäste angeknockt, nach dem dritten und vierten Tor vor der Halbzeit schwanden bei den nahezu heißen Temperaturen wohl auch Kraft, Lust und Wille. Ein Doppelschlag nach der Pause machte die Sache schon deutlich, ehe die Gäste doch den Ehrentreffer erzielten. Doch dieser stachelte die SG wohl an, bis zum Schlusspfiff gierig und mit vollem Wille weiterzuspielen. In der letzten halben Stunde gab es Chancen im Minutentakt für die SG. Fünf weitere Treffer gab und erschreckenderweise war Hessental an diesem Tag sogar noch gut damit bedient, da die SG auch die ein oder andere klare Möglichkeit liegen ließ. Für die Gäste war es ein Spiel zum Vergessen, für die SG eine weitere ganz starke Leistung mit einer Anzahl an Toren, die man erstmal erzielen muss.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (57. O. Romenski), C. Nöthe - L. Endreß (71. J. Max), V. Gronbach, Y. Lotfi, F. Stürzl (54. J. Marmein) - C. Baier, F. Roth (81. T. Hübsch)

Tore: 1:0 / 4:0 / 9:1 Fabio Roth (5./40./75.), 2:0/6:0 / 7:1 / 10:1 Christian Baier (25./53./61./79.), 3:0 Thilo Baier (33.), 5:0 Felix Stürzl (52.), 8:1 Yannick Lotfi (72.), 11:1 Valentin Gronbach (85.)

VfL Mainhardt - SGSE    0:3 (0:1)

Das Spiel beim überraschend gut gestarteten Aufsteiger rundete die englische Woche ab. Auf einem sehr sehr komplizierten Rasen war die SGSE von Beginn an spielerisch der Heimelf überlegen. Zu Beginn hatte Mainhardt auch ein, zwei mutige Momente, ehe die SG das Spielgeschehen komplett im Griff hatte. Trotz des Platzes machte das Team fußballerisch das beste draus. Nach 5 Minuten hatte Fabio Roth die erste dicke Kopfballchance, die der Keeper noch parierte. Beim zweiten Kopfball nach einer Ecke war er dann aber gegen Christian Baier geschlagen und die SGSE in Führung. C. Baier hatte dann auch das zweite Tor auf dem Schlappen, doch wieder reagierte der Torhüter klasse. Die nächste Riesenchance hatte Chris Nöthe dessen Kopfball nur minimal über die Latte ging. Eine starke erste Halbzeit, nur die Ausbeute hätte besser sein dürfen. Auch nach dem Seitenwechsel war die SG direkt wieder an der Kontrolle des Spielgeschehens interessiert. In der 50. Minute kombinierte sich die Truppe von hinten bis nach vorne in den Strafraum durch, ehe dort Fabio Roth zum 2:0 abschloss. Mainhardt bleib im Anlaufverhalten für die dortigen Platzverhältnisse erstaunlich passiv. Nach einem Abwehrfehler hatte Mainhardt nach gut 70 Minuten einen Pfostenschuss, was auch die einzige und größte Chance blieb. Im Gegenzug machte Fabio Roth den Deckel per Konter drauf, nachdem er von Justus Marmein bedient wurde. Insgesamt ein souveräner Auftritt mit einem verdienten Sieg.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (42. O. Romenski), C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, Y. Lotfi, F. Stürzl (55. J. Marmein) - C. Baier, F. Roth (81. E. Sehfert).

Tore: 0:1 Christian Baier (25.), 0:2 Fabio Roth (50.), 0:3 Fabio Roth (80.)

SGSE - Spfr. Bühlerzell    2:0 (0:0)

Das Spiel begann furios für die SGSE. Bereits mit der ersten Aktion zog die Heimelf einen Eckball, dessen Kopfball von Bühlerzells Verteidiger nur mit Ach und Krach von der Linie bugsiert wurde. Es ging weiter Schlag auf Schlag und die erste strittige Entscheidung folgte, als Fabio Roth mit einem Pressschlag 20 Meter vor dem Tor eigentlich einen regulären Treffer "erblockte", doch der Schiedsrichter plötzlich auf Foul entschied. Wieder nur wenige Sekunden später tauchte wieder Roth zentral im Strafraum auf und wurde zehn Meter frei vor dem Tor deutlich sichtbar von hinten gezogen und somit klar am kontrollierten Torschuss gehindert, doch die Pfeife blieb zum Entsetzen der Heimelf stumm. Leider klappte es in der ersten Viertelstunde nicht mit einem Treffer und so stabilisierte sich Bühlerzell etwas, auch wenn die SG immer wieder in den gefährlichen Bereich kam, aber zu oft den präzisen Abschluss nicht fand. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Doch schon nach wenigen Minuten fiel das 1:0. Eine Flanke wurde vom Gästetorhüter fallen gelassen, ehe Felix Stürzl den Ball am in sich in den Weg schmeißenden Keeper vorbei brachte und über ihn stolperte. Diesmal kam der Pfiff, diesmal klappte es mit dem Tor. Bühlerzell hatte dann einen gefährlichen Moment, als ein lang gewordener Freistoß an den Außenpfosten prallte. Die SG machte eindeutig zu wenig aus ihren guten Kontersituationen und hielt somit das Spiel spannend. Auch platzbedingt war in diesem Spiel eher das einfache, lange Spiel gefragt, das in den umkämpften Schlussminuten intensiviert wurde. Bühlerzell hatte aus dem Spiel heraus nahezu keine Torchance, allerdings wurden sie kurz vor Schluss einer sehr guten Situation durch vermeintliches Abseits des Flügelspielers beraubt. Den direkt darauf folgenden Freistoß führte die SG schnell nach vorne aus, wo am Ende Yannick Lotfi den einlaufenden Felix Stürzl bediente, der den Ball schön in die lange Ecke zum 2:0 abstreifen ließ und endgültig einen in der Summe verdienten Heimsieg klar machte.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe - L. Endreß, V. Gronbach, J. Marmein (65. Y. Lotfi), F. Stürzl, - C. Baier, F. Roth (87. E. Sehfert)

Tore: 1:0 Thilo Baier (47./FE), 2:0 Felix Stürzl (89.)

 

SV Wachbach - SGSE    0:1 (0:0)

Im Erpfental traf die SGSE als ungeschlagener Tabellenführer auf einen direkten Konkurrenten. Dem beinahe Aufsteiger der Vorsaison merkte man den tabellarischen Zugzwang an, in dem er von Beginn an den Versuch startete, die SGSE giftig unter Druck zu setzen. Doch es blieb beim Versuch, denn eigentlich fand die erste Halbzeit vorwiegend im Mittelfeld statt. Keines der Teams wollte den ersten Fehler machen und so hatten es die Sturmreihen schwer Chancen zu bekommen. Wachbach hatte einige Standards, die allerdings mäßig gefährlich waren, die SGSE ihrerseits zwei Schüsse. Einen davon konnte der SVW-Keeper zur Seite abklatschen, der andere streifte oben am Tor vorbei. Die zweite Halbzeit startete wie die erste endete. Zwei ähnlich starkte Bezirksliga-Teams bespielten sich ohne zu groß ins Risiko zu gehen. Mal ein Angriffchen hier, mal ein Angriffchen da, aber es bahnte sich schon an, dass wohl der erste Treffer der Entscheidende sein könnte. Die Schlussphase läutete dann das Aluminium ein, als nach 75 Minuten Christian Baier im Strafraum zum Schuss kam, doch der Pfosten Wachbach rettete. Noch mehr Glück hatte der SVW wenige Minuten später, als Christian Baier sich in einer fast identischen Szene gegen alle Spieler behauptete und flach auf die lange Ecke zielte. Doch für den geschlagenen Torhüter rettete der Innenpfosten, von wo der Ball nicht über die Linie, sondern davor rollte. Die SG war dran und fast hätte sich die Heimelf selbst einen eingeschenkt. Ein fataler Rückpassversuch von der Seite zurück zum Torwart landete bei Fabio Roth, doch der hatte wohl zu viele Gedanken, wie er die Situation vollenden sollte. Das Finale war dann eine Art Konter, als Valentin Gronbach diagonal Fabio Roth schickte, der wiederum auf die andere Seite verlagerte, wo Robin Winkler vor dem herauseilenden Keeper an den Ball kam, ihn irgendwie vorbeispitzelte und aus 12 Metern ins leere Netz schieben konnte. Wachbachs Brechstange fiel an diesem Tag nicht so wuchtig aus, wie man es sonst so kennt. Die einzig nennenswerte Aktion war ein Freistoß Kießlings, den Grötsch allerdings zur Seite abwehren konnte. In der Schlussphase verdiente sich die SGSE den wichtigen Auswärtssieg und darf weiter von Platz 1 grüßen.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, C. Nöthe (67. O. Romenski) - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler (88. J. Marmein), F. Stürzl - C. Baier, F. Roth

Tor: 0:1 Robin Winkler (87.)

 

SV Berlichingen/Jagsthausen - SGSE II    6:0 (2:0)

SGSE - VfR Altenmünster    2:1 (0:1)

Eine etwas komplizierte Aufgabe stellte sich diese Woche für die SGSE.

Der VfR lief etwas höher an als viele bisherigen Gegner und versuchte eine SG, die noch nicht so richtig da war unter Druck zu setzen. Es wurde zu einem zweikampfbetonten Mittelfeldspiel ohne große Chancen. Die Gäste gingen aber dann in Führung, als in Folge eines Freistoßes das Durcheinander im Strafraum mit einem Elfmeter endete. Die SG kam erst Ende der ersten Halbzeit zu nennenswerten Gelegenheiten. So klatschte ein Kopfball an die Latte und ein Distanzschuss wurde vom Keeper noch aus der Ecke gefischt. Erst im zweiten Durchgang kam dann der Zug zum Tor zurück. Die erste Riesenchance hatte Fabio Roth, der vom eingewechselten Felix Stürzl geschickt wurde und alleine aufs Tor zu lief. Doch in dieser Situation blieb der Torhüter Sieger. Die SG musste etwas mehr gegen die diszipliniert und robust verteidigenden Gäste tun. Und so waren die Minuten gekommen, die Packing-Experten glücklich machen würden.  Christian Baier bekam einen 50-Meter-Pass über alle Altenmünsterer hinweg in den Lauf und ließ dem Keeper mit seinem Linksschuss keine Abwehrchance - blöd nur, dass der Pfosten im Weg war. Doch die nächste Aktion folgte. Ein Chipball von der Mittellinie landete im Rücken der Abwehrkette, wo Christian Baier direkt mit dem ersten Kontakt aus der Luft den Keeper überlupfte. Das Spiel hatte nach 70 Minuten neues Leben bekommen und die SG füllte dieses mit einem wunderschönen Angriff zum 2:1 aus. Valentin Gronbach passte im Zentrum auf Fabio Roth, der mit dem Rücken zum Tor entgegen seiner Laufrichtung in die Tiefe auf C. Baier verlängerte, der die aufgerissene Lücke nutze und eiskalt abschloss. Die letzten zehn Minuten plus eine lange Nachspielzeit hatten es dann emotional in sich. Körperliche und verbale Zweikämpfe, Scharmützel am Rande der Legalität. Jedoch reichte es am Ende die Punkte im Kochertal zu behalten.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, O. Romenski - E. Sehfert (60 C. Nöthe), V. Gronbach, J. Marmein (55. R. Winkler), Y. Lotfi (30. F. Stürzl) - C. Baier, F. Roth (79. J. Max)

Tore: 0:1 (17./FE), 1:1 Christian Baier (71.), 2:1 Christian Baier (77.)

TSV Braunsbach - SGSE    0:10 (0:6)

Die Berichterstattung über ein solches Spiel ist natürlich eine recht einseitige Geschichte. Braunsbach wählte nicht die Liebe zum Rasensport und trat gegen die SGSE auf dem Kunstrasen an, der der SG bereits bekannt war und ziemlich geil zu bespielen ist. Den Spaß merkte man der Mannschaft auch an. Vor allem in den ersten dreißig Minuten brannte die SGSE ein spielerisches Feuerwerk ab. Bereits nach 28 Minuten stand es 0:6 und man muss es eigentlich so sagen, dass die Braunsbacher Truppe bereits zu diesem Zeitpunkt moralisch wie spielerisch zerstört war. Dass die SG bis zur Pause etwas zurückschaltete lag in der Natur der Sache. Aber der dauerhafte Ballbesitz hatte es allein schon an sich, dass die SGSE nur im Vorwärtsgang war. Einzig bei zwei, drei wilden Szenen, durfte Stefan Grötsch im Tor der SGSE seine sportliche Daseinsberechtigung unter Beweis stellen. Ansonsten war es eine teils überragende fußballerische erste Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel machte die SG zwar nicht in höchstem Tempo, aber hoch genug für den Gegner weiter. In regelmäßigen Abständen schepperte es im Kasten der Heimelf. Wenn man bedenkt, wie viele klare Chancen in den 90 Minuten noch liegen gelassen wurden, dann muss man fast schon sagen, dass die zehn Tore noch ein gnädiges Ergebnis darstellten. Daher ist der Sieg eine schöne Momentaufnahme, aber sicherlich kein Maßstab für die weiteren Rundenspiele.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (46. C. Nöthe), O. Romenski (46. F. Stürzl) - L. Endreß (30. E. Sehfert), V. Gronbach, R. Winkler (65. J. Marmein), Y. Lotfi - C. Baier, F. Roth

Tore: 0:1 / 0:4 Robin Winkler (5. / 15.), 0:2/0:5/0:7/0:10 Fabio Roth (8./25./47./90.), 0:3/0:8 Christian Baier (12./80.), 0:6/0:9 Yannick Lotfi (29./85.)

 

TSV Waldbach - SGSE II    0:1

SGSE - TSV Ilshofen 2    1:0 (0:0)

Für die Berichterstattung war die erste Hälfte des dritten Spieltages ein leichtes Unterfangen. Die erste halbe Stunde war taktisches Geplänkel und Neutralisation pur. Kurzum es passierte nichts. Vor der Pause hatte die SG dann noch zwei kleine Highlights, als Fabio Roth von der Grundlinie am leeren Tor vorbeischlenzte und Jochen Seiß einen Kopfball nur neben den Kasten setzte. Nach dem Seitenwechsel hatte die SGSE einen entscheidenden lichten Moment, als der Ball Roth plötzlich vor den Füßen lag und dieser aus 25 Meteren am am Sechzehnerrand herumirrenden Torhüter vorbei ins Netz schoss. Nur kurz darauf war es wieder Roth, der die Abwehr überlief und frei vor dem Tor am Keeper scheiterte. Danach machte die SG den Laden dicht. Der Aufsteiger aus Ilshofen hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte damit aber nur wenig anfangen. Mehr als ein paar Standards flogen nicht in den Sechzehner und für Torhüter Stefan Grötsch war Arbeit Mangelware. So blieb es am Ende bei genau dem richtigen Ergebnis für dieses Spiel.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, O. Romenski - L. Endreß (83. J. Max), E. Sehfert, R. Winkler, Y. Lotfi - V. Gronbach, F. Roth (75. J. Marmein)

Tor: 1:0 Fabio Roth (48.)

 

SGSE II - SV Sindelbachtal    1:0

Pokal-Achtelfinale

SC Michelbach/W. - SGSE    4:6 n.E.

Der Klassiker - es ist Mittwochabend, es ist Pokal und der "Kleine" ist ziemlich engagiert und griffig gegen den "Großen". So geschehen auf dem Michelbach Kunstrasen. Die Heimelf hatte sich die richtige Mentalität eingepackt und versuchte alles. In Führung ging aber die SGSE nach einem abgefälschten Querpass. Der Ausgleich fiel aber noch vor der Pause, als ein unglücklich nach hinten geklärter Ball im Lauf des Gegners landete. Auch im zweiten Durchgang hatte die SGSE nicht die Mittel und blieb deutlich unter Form. So kam Michelbach auch zu einfach zum 2:1. Schwer wog die Frage, wie heute noch ein Tor fallen sollte, denn die Hausherren verteidigten leidenschaftlich auf dem engen Kunstrasen. So musste ein abgefälschter Schuss von Christian Baier herhalten, um zumindest den Shootout zu sichern. Die SG traf vier Mal ganz sicher vom Punkt, während Keeper Philipp Lay selbst noch zwei Mal zupackte. Mit einem blauen Auge darf die SGSE weiter vom zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte träumen.

TSV Neuenstein - SGSE    1:5 (0:1)

Es war der SGSE bewusst, was nach dem sensationellen Auftakt folgen würde. In Neuenstein erwartete die Mannschaft ein sehr kompakt und diszipliniert verteidigender Gegner, wie es wohl diese Saison noch öfter vorkommen wird. In den ersten 20 Minuten passierte eigentlich nicht so wirklich viel. Erst als die Heimelf nachließ höher anzulaufen und zu stören, kam die SG besser ins Spielen. Es brauchte allerdings eine Standardsituation um den Abwehrriegel zu knacken. Fabio Roth verwertete eine Freistoßflanke, wie man es halt mal machen kann, per Fallrückzieher zu Führung. Klar wurde es dann erst nach dem Seitenwechsel. Erst wurde ein Schuss von Christian Baier noch pariert, aber beim Kopfball nach einer Ecke gab es dann keine Abwehrmöglichkeit mehr. Mit dem zweiten Treffer ließ es sich dann doch etwas leichter spielen, ehe die Minuten des Fabio Roth dem Gegner endgültig den Knockout gaben. Erst knipste er per Heber, dann düpierter er seinen Gegenspieler, indem er ihn überlupfte und direkt abschloss. Mit dem 0:4 und einigen Wechseln stellte sich der Schlendrian ein, der dem Ergebnis einen kleinen Schönheitsfehler brachte. Nach einem krassen Ballverlust im Zentrum spielte die Heimelf ihre Überzahl problemlos aus und kam zu Ehrentreffer. Da es so kühl war, hatten einige Jungs schon das Gefühl, dass es Weihnachten ist und man Geschenke verteilen konnte (vielleicht wars auch nur das Ergebnis und den Pokal im Kopf). Man brauchte einen guten Torhüter Stefan Grötsch, der zwei Mal sein gesamtes Können unter Beweis stellen durfte. In der 90. Minute murkste Justus Marmein, wie schon gegen OSO nach Vorlage von Christian Baier, noch einen über die Linie, was der SGSE einen Top-Start in die Saison brachte.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler (75. J. Marmein), T. Baier, J. Seiß, F. Stürzl (65. Y. Lotfi) - L. Endreß (67. E. Sehfert), V. Gronbach, R. Winkler, O. Romenski -C. Baier, F. Roth (80. J. Max)

Tore: 0:1 / 0:3 / 0:4 Fabio Roth (36./65./67.), 0:2 Christian Baier, 1:4 Langer (78.), 1:5 Justus Marmein (90.)

 

TSV Neuenstein II - SGSE II    2:2 (1:2)

Tore: Justus Marmein

SGSE - TSV Obersontheim    5:0 (4:0)

Start nach Maß, ein Ergebnis wie man es vorher mit Sicherheit sofort unterschrieben hätte. Doch Obersontheim war in den Anfangsminuten eigentlich etwas besser drin, ehe nach einer Viertelstunde auch ein bisschen das Glück das Spiel pro SGSE wendete. Denn genau da wurde der bereits zuvor, wegen eines zu schnell ausgeführten Freistoßes, verwarnte Wild mit der Ampelkarte nach einer Beinahe-Notbremse vom Platz gestellt. Nur wenige Minuten vorher hatte die SGSE im eigenen Strafraum Glück, dass es der Stürmer mit seiner Flugeinlage wohl etwas zu spektakulär anging. Den Feldverweis nutzte die SGSE prompt. Der abgeblockte Freistoß landete bei Julian Winkler, der den Ball in den Strafraum löffelte, wo Fabio Roth vor dem Keeper an den Ball kam und zur Führung köpfte. Das OSO heute ordentlich Geschenke mit dabei hatte, erleichterte der SGSE den Tag. Das 2:0 resultierte aus einem ordentlichen Fehler im Aufbauspiel, den die SG über Robin Winkler und Fabio Roth eiskalt ausnutzte. Auch das 3:0 fiel erschreckend einfach. Eine schlichte Spielverlagerung, ein schöner Pass in die Tiefe und Oleg Romenski stand blank vor dem Keeper, der erneut hinter sich greifen musste. Auch die nächste Chance war drin. Valentin Gronbach chipte in den Lauf von Robin Winkler, der alleine vor dem Tor eigentlich schon alles klar machte. Einfach und effektiv spielte die SGSE gegen einen TSV Obersontheim, der mächtig Probleme mit der Unterzahl hatte. Nach dem Seitenwechsel ging es vorwiegend drum stabil zu bleiben. Die Gäste hatten eigentlich gar keinen Torschuss, während die SGSE selber die Gegenstöße zu schlampig ausspielte. Einzig ein wunderschöner Angriff nach Ballgewinn am eigenen Sechzehner endete erfolgreich. Christian Baier setzte sich an der Mittellinie durch , überlief die Abwehr und legte auf Justus Marmein quer, der keine andere Wahl mehr hatte, als das 5:0 zu erzielen. Einen kleinen Aufreger zum Finale hatte der Schiedsrichter noch bereit, als Christian Baier den Ball in die Tiefe gesteckt bekam und alleine aufs Tor zu rannte, pfiff er einfach mal ganz lässig ab und beendete das Spiel.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier (75. J. Max.), J. Seiß, F. Stürzl - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, O. Romenski (80. E. Sehfert) - C. Baier, F. Roth (65. J. Marmein)

Tore: 1:0 Fabio Roth (19.), 2:0 Fabio Roth (28.), 3:0 Oleg Romenski (30.), 4:0 Robin Winkler (37.), 5:0 Justus Marmein (73.)

 

SGSE II - SGM Bretzfeld/Verrenberg II    3:2

Tore: 2 x Jonas Nöthe, Ayud Farxa

3. Runde Bezirkspokal

SGM Taubertal/Röttingen - SGSE    2:3 (0:2)

Eine klassische Mittwochabend-Pokalpartie bekamen die Zuschauer zu sehen. Dabei stand gleich mal der Schiri im Blickpunkt, der Fabio Roth auf aberwitzige Weise den Weg allein zum Tor verwährte, obwohl ein Verteidiger der Heimelf noch sowas von deutlich sichtbar hinten am Strafraum abhing und das vermeintliche Abseits aufhob. Die Gastgeber waren dennoch mutig und zeigten sich auch mal vorne. Die SGSE vergab die erste 100%ige, als Robin Winkler einen Abpraller des Torhüters nicht im Kasten unterbrachte. Besser machte es dann Roth, der nach einem Doppelpass mit C. Baier ein für ihn typisches Tor erzielte. Als Jochen Seiß nach einem Eckball zum 0:2 einköpfte, schien nach einer souveränen ersten Halbzeit vieles gelaufen. Der Topstart in die zweite Hälfte wäre beinahe gelungen, doch nach einer Ecke knallte Robin Winkler den Ball nur an den Pfosten. Dafür gab es im Gegenzug, ebenfalls nach einer Ecke, einen etwas skurrilen Handelfmeter, der kurz darauf sogar mit dem 2:2 garniert wurde. Etwas Glück hatte die SGSE dann auch beim abgefälschten 2:3 von Christian Baier. In der Schlussphase spielte die SG die Konter nicht gut aus, aber auch die Heimelf kam zu keiner echten Torchance mehr.

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, R. Bogert (77. J. Max), J. Seiß, O. Romenski - L. Endreß, V. Gronbach (74. E. Sehfert), R. Winkler, Y. Lotfi (46. J. Marmein) - C. Baier, F. Roth (67. F. Stürzl)

Tore: 0:1 Fabio Roth (29.), 0:2 Jochen Seiß (42.), 1:2 (53./HE), 2:2 (55.), 2:3 Christian Baier (61.)

2. Runde Bezirkspokal

TSV Gerabronn - SGSE     0:3 (0:1)

Dass mit dem Titelverteidiger in Runde zwei gleich ein richtiger Prüfstein wartet, war allen schon vorher klar. Die Heimelf, die den Bezirksliga-Aufstieg nur knapp verpasste,wollte auf dem weitläufigen Feld kompakt auftreten. Die SG hatte daher anfangs meist den Ball, während sich Gerabronn mehr auf Umschaltmomente konzentrierte. In der 20. Minute war es dann endlich so weit, als Robin Winkler am zweiten Pfosten völlig freistehend sein blondes Köpfchen in Anspruch nehmen durfte und die SGSE in Führung brachte. Danach hatte man den Eindruck, die SGSE spiele mehr auf Konter, was dann sicherlich nicht die attraktivste Art und Weise war Zuschauer zu begeistern. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau hatte Gerabronn dann seine beste Szene, doch die etwas verunglückte Flanke konnte noch entschärft werden. Die SGSE vergab ihrerseits selbst noch gute Möglichkeiten. Unter anderem zündete ein Verteidiger der Heimelf nach einer Flanke aufs eigene Tor, wo zum Glück für ihn auf der Linie ein Kollege eine ziemlich stabile Brustmuskulatur vorzuweisen hatte. Nach der Pause fing es leicht an zu regnen und die SG hatte gute Chancen, doch der beste Gerabronner im Kasten rettete sein Team und hielt die Spannung hoch. Die SGSE verlor dann ein bisschen den Faden, was der Heimelf ein paar Standards brachte, die letztendlich aber erfolglos endeten. Ab der 70. Minute war die SGSE dann auch wieder am Start. Valentin Gronbach bediente mit einem Zuckerpass Robin Winkler, der im Eins-gegen-Eins mit dem Keeper den kürzeren zog. Erst ein paar Minuten später gab es dann die Entscheidung. Gronbachs feiner Freistoß wurde von Fritsch aus dem Winkel gekratzt, doch Julian Winkler setzte nach und vollendete mit der Hacke zum 0:2. Nur kurz darauf wurde der defensivere Twin wieder in die Tiefe freigespielt und schnürte den Doppelpack. In den Schlussminuten hätte es noch die ein oder andere Bude geben können, während sich via Gewitter die Himmelsschleusen öffneten und ein starker Keeper sich Bestnoten verdiente. In der Summe ein verdientes weiterkommen der SGSE in einem klassischen abendlichen Pokalspiel.

Aufstellung:

P. Lay (46. S. Grötsch) - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, O. Romenski (46. F. Stürzl) - L. Endreß, J. Max (61. E. Sehfert), R. Winkler, Y. Lotfi (80. J. Marmein) - C. Baier, V. Gronbach

Tore: 0:1 Robin Winkler (20.), 0:2 Julian Winkler (77.), 0:3 Julian Winkler (80.)

 

1. Runde Bezirkspokal:

SGM Niedernhall / Weißbach II - SGSE I    0:8 (0:1)

Erwartungsgemäß war der B-Ligist auf heimischem Rasen darauf bedacht die eigene Hälfte dicht zu machen. So hatte die SGSE viel Ballbesitz, allerdings gab es zu Beginn gegen eine kämpfende Heimelf noch wenige Lücken in der fast pausenlos mit 21 Spielern besiedelten Spielhälfte. Nachdem einige Hereingaben keinen Abnehmer fanden, war nach einer guten halben Stunde Yannick Lotfi zu Stelle und brach den Bann. Mit einem Tripleschlag kurz nach der Halbzeit machte die SG das Ding dann klar. Eine gute zweite Halbzeit mit vielen herausgespielten Torchancen und sieben Treffern gegen die tief gestaffelte Abwehr machte das Ergebnis dann am Ende dem Spielverlauf entsprechend. Die SG zieht ohne große Probleme in die zweite Runde des Pokals ein.

Aufstellung:

P. Lay - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß (69. C. Nöthe), F. Stürzl - L. Endreß, V. Gronbach, R. Winkler, O. Romenski (57. J. Max) -  Y. Lotfi (73. J. Marmein), C. Baier

Tore: 0:1 Yannick Lotfi (35.), 0:2 Oleg Romenski (47.), 0:3 Thilo Baier (53./FE), 0:4 Valentin Gronbach (55.), 0:5 J. Seiß (68.), 0:6 Robin Winkler (68.), 0:7 Christian Baier (83.), 0:8 Chris Nöthe (89./FE)

 

SGSE II - SC Bibersfeld    2:4 (1:1)

Tore: Edgart Sehfert

 



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