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06.11.2017

Spielberichte


TSV Dünsbach - SGSE 3:4 (1:4)

Die Voraussetzungen für die Partie waren auf Seiten der SGSE gelinde gesagt schlecht. Mit Sauer, C. Nöthe, Roth, Romenski, Megerle, R. Winkler, Lotfi, Marmein standen von vorne herein schonmal acht Spieler nicht zur Verfügung, während drei sich verletzt und angeschlagen durchbeißen mussten. So standen nur acht wirklich körperlich fitte Jungs bereit, unter denen auch der kurzfristig berufene Kamil Scherba sein Saisondebüt in der Startelf gab. Hinzu kam ein Platz, der vom Spiel der zweiten Mannschaften das Wort Rasen nicht mehr verdient hatte. Es sollte auf dem tiefen, nassen, schmierigen Untergrund eine schwierige Angelegenheit werden, bei der es mehr um Zweikampf und zweite Bälle ging. Beide Teams mussten sich erst einmal akklimatisieren und die Zuschauer sahen eine ausgeglichene Anfangsphase. Doch dann flankte Kamil Scherba mal sauber in den Strafraum, wo Christian Baier den Ball stoppte und eiskalt das 0:1 erzielte. Doch der Ausgleich folgte bald. Ein langer Ball wurde unterschätzt und Dünsbachs Spielertrainer Naundorf setzte seine ganze Erfahrung aus vielen Jahren bei den Spfr. Schwäbisch Hall ein und nutzte den Fehler aus. Die sechs Minuten vor der Pause wurden turbulent. Ünlü setzte sich seitlich am Strafraum durch und zog im Straucheln eine ungenaue Flanke. Daraufhin nahm der Schiri den Vorteil zurück - zum etwas verständlichen Unmut der Heimelf. Valentin Gronbach flankte den Freistoß wunderbar auf den Kopf von Christian Baier, der das 1:2 erzielte. Nur kurz darauf wurde Lukas Endreß an der Strafraumkante beim Kopfball in den Rücken gestoßen. Wieder nahm sich Gronbach den Ball, zimmerte in die Mauer und setzte den Rebound nochmal aufs Tor. Glück hier, dass ein Verteidiger zur Grätsche ansetzte und den Ball zum 1:3 ablenkte. Und gleich darauf das 1:4. Die SG kombinierte sich von hinten raus, Kamil Scherba brach auf rechts durch und wurde am Strafraumeck gefällt. Bei der folgenden Freistoßflanke wäre Christian Baier frei zum Abschluss gekommen, doch ein Dünsbacher Verteidiger konnte seine Griffel einfach nicht da lassen wo sie hingehören und stoppte ihn regelwidrig. Der Elfmeter bedeutete den nächsten Treffer. Nachdem der bayerische Schiedsrichter zum Pausentee von den heimischen Zuschauern eine saftige Gehirnwäsche bekam, avancierte die Partie zu einem absoluten Skandalspiel, nachdem trotz Mangel an Referees einem solchen die Pfeife einfach weggenommen gehört. Dünsbach kam mit Elan raus, die SGSE klärte einen Ball zur Ecke. Flanke, Kopfball der Heimelf. Julian Winkler köpfte den Ball einen halben Meter vor der Linie weg, kein Jubel, keine Unterbrechung, alle gingen dem Ball nach. Auf einmal ein Pfiff. Jeder dachte so Foul oder sonst was. Doch dann gab der Schiedsrichter einfach Tor. Keiner wusste warum, denn es gab nicht mal den Ansatz von Tor - ein Skandal, der das Spiel unnötig öffnete und komplett emotional machte. Dünsbach war on fire, während die SGSE fassungslos in einen Strudel skurriler und teils skandalöser Entscheidungen rutschte. Die Heimelf erzielte dann nach einer Stunde das 3:4 und die SG wusste, dass sie nichts mehr machen dufte, weil einer auf dem Feld irgendein Problem hatte. Und der Junge hatte die nächste kranke Nummer parat. Christian Baier lief alleine aufs Tor und ein Dünsbacher Verteidiger grätschte von hinten in die Aktion rein, in der dann beide am Boden lagen - mal wertfrei ob Foul oder starkes Tackling. Der Schiri zeigte was an und alle rechneten mit einem Platzverweis für die Heimelf. Als sich alle auf Freistoß oder Elfer einstellten und schon vorne waren, zückte er Gelb gegen Baier. Die Begründung machte einen fassungslos. O-Ton: " Es war keine Schwalbe, aber es sieht nach außen für die Zuschauer besser aus". Und auch die weiteren Bewertungen blieben eine Farce. Jonas Max und Julian Winkler liefen in der Schlussphase einfach nur Bälle ab, ohne etwas zu machen. Dafür gab es jeweils Gelb und Freistoß. Selbst die Nachspielzeit wurde nicht angezeigt und war unermesslich lange, in der Dünsbach x Freistöße zugesprochen bekam. Zum Glück blieb es beim 3:4 - aber sowas macht einfach keinen Spaß.

 

Aufstellung:

S. Grötsch - J. Winkler, T. Baier, J. Seiß, F. Stürzl - L. Endreß, J. Max, K. Scherba, B. Ünlü (75. J. Nöthe), V. Gronbach (87. R. Bogert) - C. Baier

 

Tore: 0:1 Christian Baier (23.), 1:1 (33), 1:2 Christian Baier (39.), 1:3 Valentin Gronbach (41.), 1:4 Thilo Baier (43./FE), 2:4 (46.), 3:4 (61.)

 

Phönix Nagelsberg - SGSE II 8:0


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